
Der Jahreskreis – Monat November
Monat November - Loslassen und Wandlung
Hallo liebe Freundin, hier kommt der Blogbeitrag für den Monat November!
Spirituelle Achtsamkeit bedeutet für mich auch, sich mit der Natur zu verbinden und in Einklang mit ihr zu leben. Indem ich die Qualitäten der Jahreszeiten, der einzelnen Monate und der Jahreskreisfeste kennenlerne und achtsam wahrnehme, gebe ich meinem Leben einen tieferen Sinn. Anstatt durch das Jahr zu hasten und vor lauter Arbeit und Verpflichtungen links und rechts nichts mehr wahrzunehmen, kann ich im Laufe des Jahreskreises immer wieder innehalten und mich mir selbst und der Welt achtsam zuwenden. Um dir die Energiequalität der Monate im Jahreskreis näher zu bringen, erfährst du heute in meinem Post mehr über den November.
📝 Am Ende des Posts gibt es – extra für dich – ein Handout mit den wichtigsten Infos zum Monat November, mit einem Kalenderblatt und einem Worksheet für deinen persönlichen Monatsrückblick. Das Handout kannst du dir ausdrucken, deine für dich wichtigen spirituellen Termine notieren und am Ende des Monats etwas Journaling betreiben, indem du reflektierst und das Worksheet „Rückblick” ausfüllst.
💡 Wichtiger Impuls
Fülle den Rückblick unbedingt aus. Zum einen, weil Reflektion und Achtsamkeit für eine neue, erfüllende Mindsight unentbehrlich sind. Zum anderen, weil ich dir zum Jahreswechsel ein wunderbares Workbook schenken werde, bei dessen Ausfüllen dir die vielen Rückblicke eine große Hilfe sein werden. Falls du die Rauhnächte feierst, kannst du deine Aufzeichnungen vergleichen.
Einen Jahreskalender 2024 ohne Zusatzinfos zu den einzelnen Monaten, aber mit 12 Kalenderblättern und 12 Worksheets „Rückblick” findest du auf meiner Freebieseite, die sich langsam füllen wird. Als Newsletterabonnent erhältst du zu bestimmten Freebies exklusiven Zugang.
So, nun aber endlich zum eigentlichen Thema, dem Monat November.
Mein persönlicher Bezug zum Monat November
Für mich hat ja die gemütliche Zeit schon im Oktober begonnen, aber mit den Herbstferien um Samhain und Allerheiligen und der beginnenden Vorfreude auf die Adventszeit, komme ich so richtig runter. Während die Leute über das graunasse Wetter im November jammern, freue ich mich darüber, weil es Kuscheldecke, Tee und E-Book bedeutet. Aber jedes Jahr merke ich, dass ich mich von der Depristimmung der Menschen in meinem Arbeitsumfeld und in der Familie klar abgrenzen muss, damit ich mich auf die schönen Sachen fokussieren kann und nicht auch in eine Herbstdepression rutsche. Mir helfen da Zitrusdüfte 🍋 in der Duftlampe zu Hause und Eukalyptus- und Zitronenöl in der Arbeit – das wirkt sofort stimmungsaufhellend und wehrt auch noch die Viren ab 😉.
Der November ist der Monat des Loslassens, des Abschieds und des Todes, aber auch der Wandlung und der Hoffnung.
Du erhältst im Monat November die Einladung, die äußere hektische Welt loszulassen, um in die Tiefen deines Seins hinab zu tauchen und dich selbst besser kennenzulernen. Verdrängte oder längst vergessene Anteile können angeschaut und Geschenke deines Selbst entdeckt werden.
Der November war der neunte (lat. novem) Monat im römischen Kalender und hieß früher auch Windmond, Nebelung oder Wintermonat.
Bei den Germanen glaubte man, dass Wotan (Odin) mit den Verstorbenen am Himmel tobt und sein Atem Kälte, Frost und Schnee bringt.
Der Herbst zeigt sich im Monat November von seiner stürmischen, graunassen, frostigen und tristen Seite. Es riecht modrig und überall in der Natur sind die Zeichen des Todes zu sehen.
Die Beschäftigung mit dem Tod und den Toten und das graue, nasse Wetter sollen dich nicht in eine Herbstdepression treiben, sondern dich dazu auffordern, die dunkle Zeit des Jahres zu begrüßen und dich bewusst auf diese besinnliche Zeit einzulassen. Du kannst gerne noch einmal das schöne Ritual „Begrüße die dunkle Zeit des Jahres”, das im Oktober Freebie war, zelebrieren.
Der Monat November ist auch der Nebelmonat. Oft tauchen aus dem Nichts Nebelschwaden auf, die alles um dich herum verschwimmen und unwirklich scheinen lassen. Das steht auch sinnbildlich für den dünner werdenden Schleier zur spirituellen Welt und somit auch zu deinem Unterbewusstsein. Somit ist im Monat November Zeit, Kontakt zu deinen Ahnen und deinen seelischen Wurzeln, sowie zu deinem höheren Selbst und deiner inneren Führung aufzunehmen.
Energetische Qualität des Novembers
Energetisch gesehen steht der Monat November für Vergänglichkeit, die aktive Zeit des Lebens ist nun vorbei.
Der Monat November beginnt mit dem keltischen Fest Samhain und für die Christen mit Allerheiligen. Samhain ist das keltische Silvester und man glaubte, dass die Tore zur Anderwelt offenstehen und man gut Kontakt zu den Verstorbenen aufnehmen kann. Bis heute ist der Brauch geblieben, Kerzen und Gestecke auf die Gräber zu stellen und den Verstorbenen zu gedenken.
Wenn wir uns intensiv mit Abschied und Tod beschäftigen und an Allerheiligen unserer Toten gedenken, werden wir uns unserer eigenen Endlichkeit sehr bewusst und wie wichtig es ist, dem Leben einen Sinn zu geben.
Es geht im Monat November also daher auch darum, sich damit auseinander zu setzen, warum du hier bist, was dein persönlicher Sinn im Leben ist, was du der Welt schenken könntest und was du dafür loslassen darfst, wovon du Abschied nehmen kannst.
💡 Impulsfragen:
- Wer bin ich? (siehe Ritual)
- Was ist der Sinn meines Lebens?
- Was hat Bestand, wenn ich mir meiner Endlichkeit bewusst bin?
- Wovon nehme ich Abschied, was lasse ich los, um meinen eigenen, persönlichen Weg zu gehen und um mich Neuem zu öffnen?
- Was will ich der Welt schenken bzw. in die Welt bringen?
- Was ist für mein Leben wichtig, was darf ich loslassen?
Mondgeflüster
🌑 1. November Neumond
Der Novemberneumond im Skorpion lässt dich in die Tiefe gehen. Deine Wahrnehmung ist jetzt gesteigert und du hast die ganze Palette deiner Gefühle zu Verfügung, um eine neue Stufe deiner Persönlichkeit zu erreichen. Dieser Neumond gibt dir die Leidenschaft und Hingabe Neues zu beginnen und neue Erfahrungen zu machen.
🌕 15. November Vollmond
Der Novembervollmond im Stier bringt viel Sinnlichkeit in die trüben, graunassen Novembertage. Du kannst das Leben jetzt mit allen Sinnen erfahren – erlebe das Dolce Vita, indem du alles, was sich wohltuend anfühlt, wundervoll schmeckt, gut riecht, angenehm anzusehen ist und schön klingt, in dein Leben einlädst. Es warten heute auf jeden Fall schöne Überraschungen auf dich – wenn du offen dafür bist, auch in Sachen Liebe.
Der Novembervollmond wurde früher auch Nebelmond oder Nebelung genannt, weil es im Herbst vermehrt zu Nebel kommt.
Dieser Vollmond ist magisch und mystisch. Es geht darum, den Schatten, die jetzt zum Vorschein kommen, mutig entgegen zu treten und sich mit Ihnen auseinanderzusetzen.
Der Mond und die Planeten Neptun, Pluto und Mars lassen dich im Monat November sensitiv und träumerisch werden, aber bringen dir auch die Hingabe und Tatkraft deine Träume Wirklichkeit werden zu lassen.
Astrologie
✨ Skorpion 23.10. – 21.11. ~ Schütze 22.11. – 21.12.
✨ Beste Tage für die Liebe: 1.11., 15.11. und 22.11.
✨ Beste Tage für den Job: 2.11. und 27.11.
✨ Beste Tage für die Gesundheit: 4.11., 19.11. und 27.11.
Das Sternzeichen im Monat November ist der Skorpion. Tiefe und Extreme zeichnen den Skorpion aus. Bei ihm wirken starke Seelenkräfte, die zwischen Verlangen und tiefgründigen Gedanken hin und her schwanken. Der Skorpion ist oft unnachgiebig auf der Suche nach Wahrheiten im Leben, aber auch nach Möglichkeiten sein Leben voll auszuschöpfen. Loslassen ist sein Lebensthema.
Besondere Tage im Monat November
✨ Samhain – Allerheiligen ~ 31.10./1. November
Samhain ist das wichtigste keltische Fest und der Erde geweiht. Samhain bedeutet „Ende der Sommerzeit” und läutet den Beginn des neuen Keltenjahres ein. Der Lichtgott Lugh wurde wieder vom Todesgott Saman abgelöst, der den Winter beherrscht. An diesem Tag ist der Schleier zwischen den Welten am dünnsten, so dass wir Verbindung zu unseren Ahnen und zu Verstorbenen aufnehmen können. Heute ist eine gute Reinigungs- und Orakelnacht für den neuen Zyklus, der jetzt beginnt.
💡Impuls:
Samhain ist ein geeigneter Tag zum inneren Aufräumen, zum Beenden toxischer Beziehungen, zum Ablegen von unguten Gewohnheiten und zur Konfrontation mit den eigenen Ängsten.
Christliche Feiertage im November
Allerheiligen ~ 1. November
Allerheiligen und Allerseelen sind am 1. und 2. November. Im Zuge der Christianisierung wurde aus Samhain und anderen heidnischen Totenfesten Allerheiligen. An Allerheiligen werden alle Heiligen verehrt, die keinen eigenen Feiertag haben. Allerseelen widmet sich dem Gedenken an die Toten.
Die evangelische Kirche feiert statt Allerseelen den Totensonntag Ende November, am letzten Sonntag vor dem 1. Advent.
St. Martin ~ 11. November
Feierten die Kelten am 1. November Samhain, taten es die Germanen am 11. November als Lichterfest, was heute dem christlichen Martinstag entspricht. Die Legende von St. Martin verbindet die alten, heidnischen Lichterfeste mit den christlichen Tugenden Großzügigkeit, Geben und Nächstenliebe. Traditionell gibt es an diesem Tag einen Laternenumzug und die Martinsgans.
St. Elisabeth ~ 19. November
Am Tag der heiligen Elisabeth kann ein Fest der Nächstenliebe gefeiert werden. Elisabeth lebte im 13. Jahrhundert als Landgräfin in Thüringen und war eine für diese Zeit emanzipierte Frau, die sich um die Kranken und Hungrigen kümmerte, auch wenn es ihr Ehemann nicht gerne gesehen hat. Ihre Legende ist das „Rosenwunder”, in der sich Brotlaibe in Rosenblätter verwandelten, als ihr Mann den Korb für die Bedürftigen öffnete. Wenn du magst kannst du heute ein Brot in Rosenform backen und dich mit der Energie von Elisabeth verbinden (siehe unten bei Rituale)
Buß- und Bettag ~ 20. November
Am Buß- und Bettag geht es um die eigene innere Einstellung udn die Umkehr des Menschen zu Gott hin. Du kannst dich fragen, ob deine Einstellung zum Leben und deine Haltung den Menschen gegenüber so noch für dich stimmt. Außerdem ist heute ein guter Stichtag, sich dem Spirituellen wieder mehr zuzuwenden.
Rituale für den Monat November
🌀 Ritual zum Loslassen
Bei den Impulsfragen konntest du schon in dich gehen und herausfinden, was du jetzt loslassen und wovon du Abschied nehmen darfst, damit du dich dem Neuen öffnen kannst. Um das auch in die Tat umzusetzen, gibt es ein schönes Ritual zum Loslassen.
Dieses Ritual zelebrierst du am besten zum Neumond am Anfang des Monats oder bei abnehmendem Mond von 18.11. bis 28.11. Gerne kannst du das Ritual draußen machen, aber das ist nicht zwingend.
Du brauchst ein Papier oder Pappe, einen Stift, eine Kerze, Feuerzeug, eine feuerfeste Schale, (grobes) Salz, eine Schale Wasser, eine Feder, einen Stein und für alles eine Unterlage, bei der auch das Salz keinen Schaden anrichtet. Für das Ende des Rituals brauchst du noch ein kleines Erdloch im Garten oder irgendwo in der nahen Natur.
∞ Setze dich bequem hin mit Blick in Richtung Norden. Lege die Unterlage vor dich, streue das Salz zu einem Kreis aus. Um dich selbst und die Unterlage kannst du jetzt auch einen Schutzkreis in Gedanken ziehen, indem du dich in alle Himmelsrichtungen, beginnend im Osten, verneigst und bei jeder Himmelsrichtung die Kräfte der Natur und des Universums in Gedanken einlädst, in den Kreis zu kommen.
∞ Nimm nun die Feder, atme bewusst tief ein und aus und verbinde dich mit dem Element Luft. Bitte um die Kraft der Inspiration und lege die Feder in den Kreis auf 3 Uhr (Osten).
∞ Nimm nun die Kerze und zünde sie an. Verbinde dich mit dem Element Feuer und bitte um die Kraft der Wandlung. Stelle die Kerze in die Feuerschale in den Kreis auf 6 Uhr (Süden).
∞ Nimm die Schale mit Wasser und verbinde dich mit dem Element Wasser. Bitte um die Kraft der Reinigung und stelle die Schale in den Kreis auf 9 Uhr (Westen).
∞ Nimm nun den Stein und verbinde dich mit dem Element Erde. Bitte um die Kraft des Lebens und lege den Stein in den Kreis auf 12 Uhr (Norden).
∞ Konzentriere dich nun auf etwas, von dem du Abschied nehmen, das du loslassen willst. Das können Denkmuster, Beziehungen, Gewohnheiten sein. Spüre allem, was damit verbunden ist, genau nach.
Lasse alles dazu hochkommen, nimm es genau wahr und halte es einen Moment in dir. Schreibe oder male nun alles, was dir dazu einfällt, auf.
∞ Wenn du dir ganz sicher bist, dass du loslassen kannst, dann beginne mit dem Ritual des Loslassens.
∞ Du hältst das Papier über die Feder, holst tief Luft und pustest auf das Papier. (Lösen der geistigen Bindung)
∞ Dann nimmst du die Kerze aus der feuerfesten Schale, legst das Papier hinein und verbrennst es vollständig. (Wandlung)
∞ Nun gießt du das Wasser aus der Schale über die Asche des Papiers. (Lösen und reinigen der emotionalen Bindung)
∞ Als letztes nimmst du den Stein und legst ihn in die Schale. (Endgültiges Loslassen)
∞ Spüre nun in dich hinein, kannst du fühlen, dass dich etwas verlassen hat, dass es irgendwo eine leere Stelle gibt? Das kann sich traurig anfühlen oder du fühlst Erleichterung oder auch Einsamkeit. Alles darf sein und ist gut.
∞ Schütte nun den Inhalt der Schale in das vorbereitete Erdloch. Bedecke alles mit Erde und löse den Schutzkreis auf, indem du dich wieder in alle Himmelsrichtungen verneigst.
🌀Selbstbefragung zur Besinnung: Wer bin ich?
Mit der Selbstbefragung „Wer bin ich?”, die du wahrscheinlich schon als Coachingübung und in anderer Form kennst, kannst du dein Inneres gut erforschen und deinem Lebenssinn etwas näherkommen. Dazu musst du dir nur immer wieder die Frage „Wer bin ich?” stellen.
Beispiel:
„Wer bin ich?”
Ich bin Rosi Wundervoll. – Das ist mein Name, aber wer bin ich?
Ich bin Büroangestellte und Mutter einer kleinen Tochter. – Das sind meine Rollen, aber wer bin ich?
Ich bin oft gestresst und unzufrieden. – Das sind Gefühle, aber wer bin ich?
Und so weiter und so fort….
Es gibt hier keine falschen oder richtigen Antworten. Du kannst hierbei einfach erkunden, was du alles in dein Selbstbild mit einbeziehst, was du alles als „ich” bezeichnest. Das kann manchmal sehr spannend und aufschlussreich sein, vor allem, wenn wir zur Erkenntnis gelangen, dass wir unser „Ich” gar nicht kognitiv begreifen können.
Letztendlich geht es wie bei der Meditation darum, wieder zum Existenzgefühl „Ich bin” zurückzukehren. Ich bin und das ist genug! Wie wunderschön, ich hoffe, du erreichst dieses Gefühl und kannst darin etwas verweilen.
🌀Meditation über den Sinn des Lebens
∞ Finde eine bequeme Meditationshaltung.
∞ Atme tief ein und wieder aus. Atme ein und wieder aus. Atme ein und wieder aus. Gibt es noch Gedanken, die dich von dieser Übung abhalten wollen, dann nehme sie kurz wahr und sage ihnen freundlich, dass du dich später um sie kümmern wirst.
∞ Verbinde dich jetzt mit deinem Herzraum. Atme in deinen Herzraum. Fühle die Weite, die unendliche Weite und Liebe in deinem Herzraum.
∞ Nimm nun Kontakt auf mit einer Situation, die in deinem Leben sinnvoll war, wo du etwas Sinnvolles erlebt hast. Das kann etwas sein, was du getan hast, was du bei jemand anderem beobachtest hast, etwas, wo es sinnvoll war, dass du da warst, oder das Handeln in der Situation war sinnvoll, oder es war sinnvoll, dass du da warst.
∞ Verbinde dich mit diesem Moment. Was fühlst du? Mitgefühl, Demut, Freude, Leichtigkeit? Was fühlst du in deinem Körper? Wärme, Anspannung, ein Kribbeln im Bauch, Entspannung?
∞ Um diesen Moment abzuspeichern, atme tief ein und wieder aus. Ah, so fühlt sich für mich Sinn an.
∞ Wenn du jetzt keine Gefühle oder Empfindungen hast, oder dir nichts Sinnvolles einfällt, dann ist das auch in Ordnung. Führe die Meditation an einem anderen Tag noch einmal durch oder bleibe im Jetzt mit dem was jetzt da ist.
∞ Bleibe in der meditativen Haltung, aber gehe aus dieser konkreten Situation heraus, indem du wieder bewusst atmest und deinen Fokus wieder auf den Herzraum lenkst.
∞ Stelle dir nun allgemeine Fragen: Was bedeutet für mich Sinn im Leben, was bedeutet mir viel im Leben, was ist für mich wichtig im Leben, welche Menschen, Erlebnisse, Aufgaben, Projekte sind mir wichtig? Was brauche ich in meinem Leben, um meinem Leben Sinn zu geben?
∞ Nimm wahr, was hochsteigt, wenn du dir diese Fragen stellst. Alles darf sein, auch wenn du nichts wahrnimmst, dann ist es jetzt dein Sinn, dich besser kennenzulernen.
∞ Nun darfst du dir das Gegenteil anschauen: Was tust du regelmäßig, was wenig sinnvoll für dich ist, wo hast du das Gefühl, das ist mir nicht wirklich wichtig? Schaue auch auf die Kleinigkeiten. Womit verbringst du Zeit, was nicht wirklich sinnvoll ist?
∞ Und was bräuchte es denn, um von diesem weniger sinnvollen Tun wegzukommen, um mehr Raum für sinnvolles Tun zu haben? Was müsstest du weglassen, wovon dürfest du mehr tun?
∞ Verkrampfe dich nicht, bleibe in der meditativen Haltung und lasse alles aufsteigen. Je öfter du diese Meditation machst, desto leichter wird sie dir fallen. Es geht nicht darum, jetzt einen genauen Plan zu machen, sondern nur zu spüren und zu erkunden.
∞ Wer oder was könnte dich unterstützen, dem Sinnvollen Raum in deinem Leben zu geben? Wie kannst du liebevoll achtsam in deinem Leben sein, um dem sinnvollen Tun, dem Wichtigen in deinem Leben mehr Raum zu geben? Was brauchst du, um mit dem in Kontakt zu kommen, was dir wirklich wichtig ist im Leben?
∞ Die Antworten sind in dir. Vertraue darauf.
∞ Atme jetzt wieder tief ein und aus. Komme langsam wieder zurück ins hier und jetzt.
∞ Gerne kannst du jetzt aufschreiben, was während der Meditation an Erkenntnis gekommen ist. Was ist für dich sinnvoll, was ist für dich wichtig und was brauchst du dafür?
🌀Rosenbrötchen backen und Laternen basteln
🍽️ Bei den christlichen Feiertagen habe ich dir schon von der heiligen Elisabeth erzählt und weil es in meinem Blog und auf meinen Internetseiten um die weibliche Seite, die Yin Seite, geht, finde ich es schön, sich mit weiblichen Vorbildern und ihrer Kraft zu verbinden. Am 19. November kannst du das machen, indem du leckere Rosenbrötchen backst. Wenn du Kinder hast, ist das eine schöne Beschäftigung zusammen.
Ich mache es mir da einfach und nehme eine Brotbackmischung von dm und verschiedene Saaten. Die Mischung bereite ich nach Anweisung zu und forme aus dem Teig Rosenbrötchen, die ich mit Saaten bestreue. Leckerschmecker!

Auf dem Foto habe ich eine Mischung aus Haferflocken und Saaten (die sind für unsere Gesundheit – vor allem Frauengesundheit/ Hormonhaushalt sehr wichtig!) ausprobiert. Saaten zu Bestreuen konnte ich mir daher sparen 😉.
✂️ Wir sind nie zu alt, um Laternen zu basteln. Wenn du kleine Kinder hast, hast du es jetzt besonders einfach. Wenn nicht, dann gibt es hunderte von Anleitungen im Netz und auch fertige Packungen oder Laternen beim Discounter.
Ich persönlich finde Waldorf-Sternenlichter und Laternen wunderschön, aber die sind auch sehr aufwendig.
Ich habe zwei sehr schöne Anleitungen für einfache Laternen gefunden, die du auch einfach nur auf dein Fensterbrett am 11.11. stellen kannst. Damit verbindest du dich mit der Kraft dieses Tages, der Nächstenliebe – und was gibt es Sinnvolleres als die Liebe?! 🥰